Projekt

Das Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD 17) startete am 1. Juli 1996 als eine der großen von der DFG geförderten retrospektiven nationalbibliographischen Unternehmungen. Nach Auslaufen der Hauptförderphase sind die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Bayerische Staatsbibliothek München und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel seit 1. Januar 2007 als Trägerbibliotheken für Pflege und Weiterführung des VD 17 verantwortlich. Die VD 17-Datenbank wird seit 2002 auf einem Server des GBV gehostet.

Die VD 17-Datenbank wächst kontinuierlich durch die Integration neuer Daten aus in- und ausländischen Einrichtungen. Die Beteiligung weiterer Institutionen, insbesondere die Meldung neuer, bislang nicht im VD 17 verzeichneter Titel, ist stets willkommen.

Die Verzeichnung der Drucke erfolgt nach Autopsie der Originale. Zur besseren Information und zur Erleichterung der Ausgabendifferenzierung wurden in der Vergangenheit die bibliographischen Daten durch digitale Images ausgewählter Seiten, sogenannter Schlüsselseiten, angereichert. Heute werden neu aufgenommene Titel bevorzugt mit einem Link auf ein Volldigitalisat angeboten.

Im Rahmen des Förderprogramms “Erschließung und Digitalisierung” stellt die DFG seit einigen Jahren Mittel für die Digitalisierung der im VD 17 nachgewiesenen Drucke zur Verfügung. Inzwischen wurde von den Träger- und Partnerbibliotheken ein gemeinsamer Masterplan erarbeitet. Wenn er umgesetzt wird, kann unter Einbeziehung der in Partnerschaft mit Google erstellten Digitalisate der BSB bis zum Jahr 2020 für etwa 90 Prozent der nachgewiesenen Titel das Angebot von Volldigitalisaten adressierbar über die VD17-Datenbank realisiert werden.

Kontakt

Fragen zu VD 17-Nachweisen oder Korrekturwünsche: info@vd17.de

Teilnahme am VD 17: Bitte wenden Sie sich an eine der Trägerbibliotheken

English Version